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  • AutorenbildClaudia Grill

Zwischen Anspannung und Entspannung

Aktualisiert: 28. Jan.


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Betrachtet man den Körper in seiner Ganzheit, so lässt sich erkennen, dass eine gewisse Grundspannung gegeben ist, um ihn aufrecht zu erhalten.



Ist der Körper aufgrund von Stress, psychischer Belastung, vorangegangenen Traumata oder übertriebenem Training in einer permanenten Dauerspannung, so fehlt mit der Zeit die nötige Entspannung zur Regeneration.


Was kann daraus resultieren?


Ist der Körper in einem permanenten Hypertonus, kann das Qi, unsere Lebensenergie, nicht mehr frei fließen. Zuerst entstehen sogenannte Energieblockaden, die in weiterer Folge zu Funktionsstörungen der Organe führen und diese wiederum zu ernsthaften Erkrankungen führen können.


Wie lässt sich eine Daueranspannung vermeiden?


Zuallererst steht die Bewusstwerdung im Raum über den eigenen Tonus. Dieser lässt sich ganz leicht prüfen, indem du dich hüftbreit hinstellst, die Augen schließt und in deinen Körper fühlst. Wie geht es dir? Wie fühlt sich dein Körper an? Beginne mit dem Scan von oben nach unten. Liegt dein Kopf leicht auf? Wie fühlt sich dein Nacken an? Zwischen den Schulterblättern, sind die Schultern hochgezogen? Wie fühlt sich dein Beckenbereich an? Sind die Knie stramm durchgestreckt? Und wie sanft berühren die Fußsohlen den Boden?


Wenn du nun ein Gefühl für deine Körperspannung erhalten hast, versuche mit deinem Atem die blockierten Stellen zu lockern. Indem du bei der Einatmung dir vorstellst, dass das Gewebe gedehnt wird und bei der Ausatmung dir vorstellst, dass sich das Gewebe in sich entspannt und die Spannung dadurch abfließen kann.

Du kannst diese Übung auch im Liegen probieren. Hierbei gehe in die Vorstellung, dass sich die Auflageflächen in den Boden verlaufen, als würden sie mit dem Boden verschmelzen und sich ausdehnen.


Eine weitere Übung aus dem Qi Gong sieht wie folgt aus:


Stelle dich mit hüftbreitem Stand auf dem Boden – die Fußaußenkanten sind parallel zueinander. Nun gehe mit der nächsten Ausatmung etwas in die Knie und kippe dein Becken leicht nach vorne, sodass die Wirbelsäule sich aufrichten kann. Stelle dir vor, dass auf deinem Scheitelpunkt ein Faden befestigt ist, an dem du hängst; deine Wirbelsäule kann sich an diesem Faden aushängen, und dein ganzer Körper hängt nun an diesem Faden.


Du stehst jetzt quasi mit gebeugten Knien, "aufgehängt" auf einem Faden, und dein Körper kann sich trotz Aufrichtung "fallen" lassen, sprich, du stehst in einem entspannten Stand. Deine Muskulatur ist zu 70% beteiligt. Nun lasse den Atem fließen und fühle in deinem Körper. Wie verhält es sich jetzt mit der Grundspannung?


Eine gesunde Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu erreichen, ist essentiell für deine Gesundheit!


Wie du diese Balance dauerhaft unterstützen kannst, erfährst du in meinem Blog „Der gesunde Weg in deine Balance“.


Tipp: Achte bei jeder Körperhaltung auf deinen Unterkiefer, dass du diesen freigibst, indem du leicht den Mund öffnest. Mehr dazu in einem der nächsten Blogs.


Ich freue mich von dir zu hören, wie es dir mit der Fadenübung ergangen ist😊


❤️Claudia


 

Mein Blog wirkt unterstützend, er ersetzt weder eine ärztliche Abklärung noch eine schulmedizinische oder therapeutische Behandlung


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